Willkommen bei der Inline-Skating Abteilung des LV Ettenheim!
Hier findest Du verschiedenes rund ums Inline-Skaten in und um Südbaden. Der Verein bietet von Kursen über Hallenskaten bis zu Ausflügen verschiedenste Möglichkeiten für jeden, der sich auf 8 oder 10 Rollen fortbewegen will.
Die Unterabteilung des LVE wurde im Jahre 2000 von Bernd Kunkel gegründet, nach dem er 1999 in der Sportschule Steinbach die Ausbildung zum Inline- Instruktor absolviert hatte. Im Jahr darauf folgte mit Michael Raufer ein weiterer Instruktor, der seine Eishockey- Kenntnisse auf Inline-Skates erweiterte. Unterstützend wirkte dann noch Daniela Schoch mit, die sich 2 Jahre später ebenfalls dem Verein anschloss, nach dem auch sie die Ausbildung zur Instruktorin und späteren C-Trainerin abgelegt hatte.
Seither werden jedes Jahr mehrere Kurse für Kinder und Erwachsene angeboten, die sowohl Anfängern wie auch Fortgeschrittenen das richtige Skaten nahe bringen sollen. Es wird zuerst erklärt, worauf es jeweils ankommt, bevor man dann schrittweise an die einzelnen Techniken herangeführt wird. Ein großer Vorteil bei den Anfängerkursen ist die Nutzung der Sporthalle, denn der Hallenboden bietet beste Voraussetzungen für die ersten Schritte. Gelegentlich wird auch an der Wirtschaftswegbrücke über die B3 ein Bergab- Bremskurs angeboten, um denen, die schon fahren können, zu zeigen, wie man solche „Hürden“ meistert.
Für Fragen rund ums Inline-Skaten stehen unsere Instruktoren für jeden gerne zu Verfügung. So kann man sich z.B. informieren, worauf beim Kauf von Skates und Schützern zu achten ist, warum auch Skater ein Helm benötigen, wie die richtige Wartung und Pflege inklusive Rollentausch aussieht und und und… Viel Infos dazu gibt es unter anderem aber auch schon hier auf der Homepage.
Da Daniela und Bernd auch ausgebildete Nordic-Blading Instruktoren sind, werden seit 2008 auch in dieser Sportart Kurse angeboten. Diese Art der Fortbewegung ist dem Ski-Langlauf nachempfunden, wobei hier eine deutlich höhere Geschwindigkeit erzielt wird. Größter Vorteil ist allerdings, dass im Gegensatz zum „normalen“ Skaten jetzt der ganze Körper beansprucht wird. Es muss nun außer der Bein- auch die Armmuskulatur eingesetzt sowie eine Oberkörperspannung aufgebaut werden. Mit verschiedenen Lauftechniken ergibt sich so eine Fitnessmöglichkeit, die außerdem noch viel Spaß macht. Problematisch an den Kursen ist nur, dass der Verein keine Stöcke zur Verfügung stellen kann. Nordic-Walking Stöcke eignen sich nicht, da sie deutlich zu kurz sind, daher müssen die Teilnehmer sich eigene Stöcke besorgen.
Weil "alleine Skaten" bei weitem nicht soviel Spaß macht wie in der Gruppe, beinhaltet das Sommerprogramm daher auch den natürlich größten Spaßfaktor – die Ausfahrten. Den meisten Anteil hierfür bieten die zahlreichen Skatenights in ganz Baden. Der LVE bietet geübten Läufern die Möglichkeit, in Fahrgemeinschaften nach Karlsruhe oder Bühl mit zu fahren, Freiburg ist für jeden selbst erreichbar. Skatenights sind organisierte Inline- Veranstaltungen, bei denen unter Begleitung der Polizei auf abgesperrten Straßen durch Städte oder Dörfer gefahren wird. Die Länge beträgt zwischen 10 und 25 Kilometern, die so fast von jedem Skater bewältigt werden kann. Natürlich sollte man sicher Bremsen können und die komplette Schutzausrüstung tragen, da bei Teilnehmerzahlen zwischen Ein- und Viertausend schneller einmal etwas passieren kann, als wenn man alleine unterwegs ist.
Weniger oft, dafür von der Strecke her länger, wird die ein oder andere Skate- Tour in unserer Gegend oder im Elsass organisiert. Des Weiteren ist eine Art Lauftreff geplant, zu dem man sich regelmäßig trifft, um gemeinsame Fahrten um Ettenheim herum zu unternehmen (z.B. ab Mai jeden ersten und dritten Sonntag im Monat um 19 Uhr am Parkplatz Kaufland). Dabei müssten die Instruktoren nicht jedes Mal dabei sein, vielmehr soll sich der Treff von selbst am Laufen halten; eine Streckenvielfalt ist auf jeden Fall schon vorhanden.
Wen dann auch einmal Lust am Speedskating gepackt hat, der kann auch einmal zu einem Halbmarathon oder Marathon in Deutschland oder der Schweiz mitfahren. Bei diesen Events sind sowohl richtige Profis wie auch Leute „wie Du und ich“ am Start. Jeder meldet sich in der Kategorie an, die er bewältigen kann, ist aber trotzdem in einem Pulk Gleichgesinnter und erlebt, wie man von Zuschauern angefeuert wird und was es bedeutet, im Windschatten zu fahren.
Was nicht unterrichtet wird ist das sogenannte Aggresive-Skating oder die Halfpipe. Diese 2 Arten des Inline-Skatings, bei denen es mehr als nur auf das Gleichgewicht ankommt, ist v.a. bei jungen Skatern beliebt, die gerne über Hindernisse springen oder schwierige Kunststücke ausprobieren. Dazu bedarf es allerdings spezieller Inline-Skates, die nur dafür geeignet sind. Ebenfalls benötigt man eine geeignete Schutzausrüstung und natürlich ein passendes Übungsgelände. Diverse kleine Skaterparks bieten dafür begrenzt Möglichkeiten, die nächste große Halfpipe befindet sich aber erst in Emmendingen, Ausbildungsmöglichkeiten gibt’s evtl. in Freiburg und Karlsruhe.
Für welche Art des Inline-Skatings man sich auch entscheidet, wichtig ist, man tut es und hat Spaß dabei! Deshalb wünscht der LVE allen puren Fahrspaß und allzeit eine sturzfreie Fahrt!




